Förderkonzept
Maßnahmen der individuelle Förderung am BK Bergheim Individuelle Förderung ist Unterrichtsprinzip und so werden beispielsweise durch diagnostische Verfahren zu Beginn eines Schuljahres in den Unterrichtsfächern Deutsch, Englisch und Mathematik die jeweiligen Lernstände der Schüler*innen ermittelt. Am Ende des 2. Schulhalbjahres werden in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch in Klassen, die zum Mittleren Schulabschluss führen, Vergleichsarbeiten durchgeführt. Binnendifferenzierung findet durch Unterrichtsmethoden statt, die eigenständiges Lernen entsprechend der individuellen Voraussetzungen der Schüler*innen ermöglichen (z.B. Portfolioarbeit, Lernen an Stationen). In den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, sowie Deutsch für Lernende mit Migrationshintergrund werden Förderkurse angeboten. Diese gehen mit einer begleitenden Lernberatung einher, um die Schüler*innen bei ihrem Lernprozess zu unterstützen. Während der Teilnahme an den Kursen dokumentieren die Beteiligten ihre Lernfortschritte in einem Lerntagebuch und reflektieren dabei ihr Lernen. Die Schüler*innen haben die Möglichkeit die Lernwerkstatt (ein Selbstlernraum) aufzusuchen, um eigenverantwortlich und ihrem eigenen Lerntempo angemessen zu arbeiten. Die Sozialpädagogin des Berufskollegs Bergheim unterstützt Schüler*innen sowohl durch konkrete Hilfe bei persönlichen Notlagen, bei Anträgen und Behördengängen, als auch beim Finden eines Ausbildungsplatzes. Das Berufskolleg pflegt u.a. Kooperationen mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur sowie dem schulpsychologischen Dienst des Rhein-Erft-Kreises. In den Klassen der Ausbildungsvorbereitung wird in fächerübergreifenden Modulen besonders praxis- und lebensnah gelernt. Die jeweiligen Lernentwicklungen werden regelmäßig im Bildungsgangteam besprochen und in computergestützten Förderplänen fortgeschrieben. Schüler*innen mit schwierigen Schulbiographien fahren drei Mal für vier Tage auf Entdeckertour in ein Selbstversorgerhaus in der Eifel. Ziele sind u.a. die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, Bewerbungstraining, Reflexion und Vorbereitung auf selbständiges lebenslanges Lernen. Halbjährlich finden am Berufskolleg Lernentwicklungsgespräche statt, bei denen die Schüler*innen ihre Arbeit reflektieren. Diese Gespräche werden protokolliert und auf ihre Umsetzung hin überprüft. Gefördert vom EU-Programm für lebenslanges Lernen (Leonardo Da Vinci Mobilität) kooperieren die Schüler*innen der Fachschule für Sozialpädagogik jährlich mit der finnischen Partnerschule Kouvolan sendun ammattiopisto in der Region Kouvula. Darüber hinaus findet ein jährlicher Schüleraustausch mit unserer polnischen Partnerschule Zespól Skól Handlowo-Uslugowych in Czechowice-Dziedziece statt. In der letzten Unterrichtswoche des ersten Schulhalbjahres findet die Projektwoche statt. Sie bietet den Schüler*innen die Möglichkeit interessengeleitet an einem Themenschwerpunkt in einer neu zusammengesetzten Lerngruppe zu arbeiten.